Wissenswertes

Was Sie unbedingt wissen sollten über…

Das Sonnenlicht

Neben dem für uns Menschen sichtbaren Licht besteht die Sonnenstrahlung aus einem breiten Spektrum von Strahlungen verschiedener Wellenlängen. Unsere Folienbeschichtungen dienen dazu, Teile dieses Spektrums oder ganze Teilbereiche zu filtern oder abzuschirmen. Im Wesentlichen meint dies den sichtbaren Teil, das Licht, aber auch weitere Teile wie UV- und Infrarotstrahlung. Ohne Sonnenschutzfilme werden diese absorbiert und in Wärme umgewandelt.

Strahlungsarten

  • UV-C 100 nm - 280 nm wird von der Ozonschicht in der Atmosphäre gefiltert
  • UV-B 280 nm - 315 nm gelangt zur Erde, wird von normalen Glas fast gänzlich ausgefiltert
  • UV-A 315 nm - 380 nm wird von Folien ausgefiltert
  • sichtbares Licht 380 nm - 780 nm kann von Folien gemindert werden
  • Infrarotstrahlung 780 nm - 2500 nm kann von Folien gemindert werden

Die Windschutzscheibe - eine Geschichte

Mit steigender Geschwindigkeit der motorisierten Vehikel entstand das Problem, dass der Fahrer eines solchen Gefährtes durch den Fahrtwind in seiner Führung beeinträchtigt wurde. Um das Fahren zu erleichtern, wurde eine transparente Glasscheibe zum Schutz vor Wind eingebaut.

Aber die Windschutzscheibe löste nicht alle Probleme. Zwar machte die Windschutzscheibe das Fahren komfortabler, aber sie schützte nicht angemessen vor Steinschlägen. Die frühen Windschutzscheiben wurden häufig durch kleine Objekte zerstört, was zur Rissbildung führte und die Fahrer und Mitfahrer in einem solchen Fall durch Glasbruchstücke gefährlich verletzten konnte.

1919 fand Henry Ford die ersten "laminierten Scheiben" in Frankreich, welche einen Zellulosen Stoff zwischen zwei Scheiben beinhalteten um diese bei einem Bruch zusammen zu halten. Eine frühe Variante des heutigen VSG. Zwischen 1919 und 1929 hatte Henry Ford all seine Fahrzeuge mit diesen Scheiben ausgestattet.

In Europa bestanden die Windschutzscheibe bis in die 70'er aus Einscheibensicherheitsglas. Einscheibensicherheitsglas hatte zwar den Vorteil, dass keine großen Bruchstücke aus der Windschutzscheibe herausbrechen konnten, aber auch die für ESG typischen kleinen Glasbruchstücke waren sehr gefährlich und konnten die Fahrer verletzen.

Heute wird ein hochstabiles Vinyl namens PVB (Polyvinylbutyral) verwendet, das die Insassen der heutigen Fahrzeuge vor Verletzungen schützt. Die ursprüngliche Aufgabe einer Windschutzscheibe, die Insassen vor Wind und Verschmutzung zu schützen, ist heute auch nur noch ein Teil Ihrer Aufgabe. Sie trägt heute maßgeblich zur Torsionssteifigkeit eines Fahrzeuges bei und ist ein tragender Teil der Karosserie.

Steinschlag

Nach einem Steinschlag ist die Stabilität Ihrer Frontscheibe meist stark gefährdet. Eine Kleinigkeit reicht aus, um das Gleichgewicht zwischen Bruchfestigkeit und den Spannungskräften, die auf sie einwirken, zu zerstören.

Besonders empfindlich ist der Bereich an den Enden der Mikrorisse, die durch den Steinschlag verursacht wurden. Eine Kraft, die präzise auf diesen Bereich einwirkt, kann, selbst wenn sie Ihnen belanglos erscheint, die noch intakten molekularen Verbindungen im Glas zerstören: Dies hat zur Folge, dass die Mikrorisse sich unaufhaltsam ausweiten.

Bei einem Steinschlag mit Einwirkungen wie Hitze, Kälte, Bodenwellen etc. besteht die Gefahr einer phasenweisen Ausweitung. Je älter ein Auto ist, desto größer ist hier das Risiko einer Ausweitung, da die Stabilität der Fahrgastzelle mit der Zeit abnimmt. Bei einem "gewöhnlichen" Steinschlag in die Windschutzscheibe (ohne Unfall oder andere Einwirkungen) weiten sich die Mikrorisse in der Regel jedoch nicht aus.